Das Wichtigste in Kürze

  • Die Frage ist nicht, welche KI die beste ist – sondern welche zu Ihren Prozessen, Daten und Menschen passt.
  • Vier Kriterien entscheiden: Integration in den Arbeitsalltag, Datenschutz, Modellqualität für Ihre Aufgaben, Kosten pro Nutzer.
  • Viele Unternehmen fahren zweigleisig gut: eine integrierte Lösung für die Breite, Spezialwerkzeuge für Profis.
  • Ein moderierter Auswahl-Workshop verhindert die teuerste Entscheidung: die vertagte.

„ChatGPT, Copilot oder etwas Europäisches?“ – diese Frage höre ich nach fast jedem Vortrag. Meine Antwort enttäuscht Schlagzeilen-Fans: Es gibt keine beste KI. Es gibt nur die beste KI für Ihre Situation – und einen klaren Weg, sie zu finden.

Welche Kriterien zählen bei der KI-Auswahl wirklich?

  • Integration: Eine KI im gewohnten Arbeitsfluss schlägt die bessere KI im Extra-Fenster.
  • Datenschutz und Compliance: Wo laufen die Daten, was sagt der AV-Vertrag, was verlangt Ihre Branche?
  • Aufgaben-Fit: Texte, Analysen, Programmierung, Recherche – Modelle haben messbar unterschiedliche Stärken.
  • Gesamtkosten: Lizenzen sind der kleinste Posten – Schulung und Prozessanpassung entscheiden über den Return.

Warum ist die zweigleisige Strategie oft die klügste?

Weil Breite und Spitze verschiedene Werkzeuge brauchen: Für die Fläche zählt niedrige Einstiegshürde und Integration – hier punkten Lösungen im Office-Umfeld. Für Spezialisten in Marketing, Entwicklung oder Analyse lohnen sich zusätzlich leistungsstarke Spezialwerkzeuge oder Plattformen mit Modellauswahl. Wichtig ist ein gemeinsamer Rahmen: Leitplanken, Datenregeln und Erfahrungsaustausch über Tool-Grenzen hinweg.

Wie treffen Sie die Entscheidung strukturiert?

In drei Schritten, gern als moderierter Workshop: Erstens die zehn wichtigsten Anwendungsfälle sammeln – aus dem echten Alltag, nicht aus Prospekten. Zweitens zwei bis drei Kandidaten an genau diesen Fällen testen, mit denselben Aufgaben. Drittens entscheiden und kommunizieren – inklusive der Regeln, was mit welchen Daten erlaubt ist. Nach einem Tag haben Sie, was Monate der Marktbeobachtung nicht liefern: eine Entscheidung, die Ihre Mannschaft mitträgt.

Sie planen eine Veranstaltung? Als Keynote-Speaker für Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Microsoft 365 bringe ich Technik-Themen so auf die Bühne, dass sie hängen bleiben – praxisnah, unterhaltsam und sofort umsetzbar. Hier finden Sie meine Vorträge im Überblick.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie oft sollte die Tool-Entscheidung überprüft werden?

Einmal jährlich gründlich – der Markt bewegt sich schnell. Aber: Wechseln Sie nur bei klarem Mehrwert. Eingespielte Nutzung schlägt das neueste Modell fast immer.

Was ist mit europäischen und Open-Source-Alternativen?

Sie gehören in jede Auswahl – gerade bei hohen Datenschutzanforderungen oder dem Wunsch nach digitaler Souveränität. Auch selbst betriebene Modelle sind heute für den Mittelstand realistisch.

Kann dieser Auswahlprozess Teil einer Veranstaltung sein?

Ja – bewährt hat sich die Kombination: vormittags der Impulsvortrag für alle, nachmittags der Auswahl-Workshop mit dem Entscheiderkreis. So verbindet ein Tag Orientierung und Entscheidung.